Geschichte

1966, in einer Zeit intensiver bildungspolitischer Diskussionen, gründeten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Schule den Verein unter dem Namen „FGM - Forschungsgruppe Modellschulen“. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Unternehmer wie Hermann Freudenberg und Rolf Frowein, der spätere Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Bildungsforscher wie Hellmut Becker, Wolfgang Edelstein und Jürgen Raschert und Schulleiter wie Klaus Weidauer (Schule Birklehof), Walter Schäfer (Odenwaldschule) und Gisela Freudenberg (Planungsgruppe Gesamtschule Weinheim). Sie einte nach den Erfahrungen unter der nationalsozialistischen Diktatur die Überzeugung, dass Bildung die Grundlage einer demokratischen Gesellschaft sei und dass diejenigen, die sich für das Gemeinwesen engagieren wollten, dies am sinnvollsten im Bildungswesen tun könnten. Unterstützt wurden die Gründung der FGM und ihre Projekte zunächst vor allem vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Aufgabe der FGM sollte es sein, wissenschaftlich begründete Modellversuche in Schulen der allgemeinen und beruflichen Bildung durchzuführen, sie wissenschaftlich zu begleiten, zu beraten und so die Erkenntnisse der Bildungswissenschaften für die Praxis fruchtbar zu machen.

Da im Laufe der Zeit Projekte auch außerhalb von Schulen entwickelt und gefördert wurden, erhielt der Verein 1983 den Namen „FGM – Forschungsgruppe Modellprojekte e. V.“ und arbeitete zusammen mit Stiftungen - an erster Stelle der Freudenberg Stiftung - und unterschiedlichen staatlichen Stellen.

Einige große Projekte in der Vergangenheit waren z. B. "Spielen in der Schule", die Entwicklung sozialwissenschaftlicher Curricula, die Planung und der Aufbau Regionaler Pädagogischer Zentren bzw. Arbeitsstellen sowie der Aufbau und die Unterstützung des Netzwerks Lernen durch Engagement.